04.01.2017 - Abgeknicktes Windrad: Gutachter sucht Ursache

 

Nachdem am Dienstagmorgen ein 94 Meter hohes Windrad in einer Windkraftanlage in Neu Wulmstorf (Landkreis Harburg) umgeknickt ist, hat heute ein Gutachter die Unfallstelle geprüft. Das sagte ein Sprecher der Hamburger Stadteinigung, die die Anlage betreibt. Auch ein Mitarbeiter der Wartungsfirma, die die Anlage alle drei Monate überprüft habe, sei vor Ort. Der Gutachter nehme Materialproben des Windrads, um die Unfallursache zu ermitteln. Mit Ergebnissen sei frühestens Mitte bis Ende kommender Woche zu rechnen. Bis die beiden anderen Windräder an der Unfallstelle wieder in Betrieb genommen werden könnten, werde es wohl Wochen dauern. Sie waren vorsorglich abgeschaltet worden.

 

Quelle: http://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/lueneburg_heide_unterelbe/Abgeknicktes-Windrad-Gutachter-sucht-Ursache,wulmstorf162.html


28.12.2016 - Windrad wie Streichholz umgeknickt

 

Rund 500 000 Euro Schaden im Windpark Sitten. Für Experten ist das kein Einzelfall.

 

Am Dienstagnachmittag ist eine der dort stehenden Windkraftanlagen abgeknickt. Mit dem teilweise heftigen Wind – bis zu 22 Meter pro Sekunde soll er an diesem Standort zum Unglückszeitpunkt geweht haben – muss das aber nicht unbedingt zusammenhängen.

 

 

 

Das umgestürzte Windrad im Windpark Sitten. Die 65 Meter hohe

Anlage knickte ein. Erst im Juni war die Anlage gemäß der gesetzlichen

Vorgaben überprüft worden, damals wurden keine Mängel festgestellt.

 

Quelle: http://www.sz-online.de/sachsen/windrad-wie-streichholz-umgeknickt-3574431.html

 

 


13.12.2016 - Windrad Crash gibt Experten Rätzel auf

 

Wie lange können Windräder gefahrlos rotieren? Ein Unfall in Mecklenburg-Vorpommern wirft Fragen zur sicheren Laufzeit der Anlagen auf. Bei Grischow ist ein Mast nach 16 Jahren einfach gebrochen. Techniker schließen einen Anschlag als Ursache aus.

 

Die Ursache für den Einsturz einer Windkraftanlage bei Grischow in Mecklenburg-Vorpommern ist nach Ansicht von Experten vermutlich ein defektes Bauteil. Das hätten erste Untersuchungen zweier Gutachter und anderer technischer Experten am Dienstag ergeben, sagte der Geschäftsführer der Betreiberfirma Ökofair Energie, Christian Herz.

 

Welches Bauteil im Einzelnen versagt habe und warum, das müsse noch geklärt werden, hieß es. Die Experten könnten aber schon jetzt einen Anschlag oder eine mutwillige Manipulation als Einsturzursache ausschließen. Der abgebrochene 70 Meter hohe Mast in der Gemeinde Süderholz war am Sonntag bemerkt worden, verletzt wurde niemand.

 

Das umgeknickte Windrad ist Teil eines Windparks mit insgesamt 21 Anlagen. Am Unfallort unweit der Bahnstrecke von Berlin nach Stralsund lagen Rotor, Propeller- und Turmreste auf der Erde. Laut Polizei blieb ein Turmstumpf von 25 Metern stehen.

 

Quelle: http://www.n-tv.de/panorama/Windrad-Crash-gibt-Experten-Raetsel-auf-article19319406.html